Deshalb erziehen wir nicht mehr Bedürfnisorientiert

Shownotes

Unser Familienleben war lange geprägt von Stress, Überforderung und ständigen Konflikten. Wir haben alles gegeben, um unsere Kinder bedürfnisorientiert zu erziehen und dennoch schlichen sich immer wieder Situationen ein, in denen geschrien, geschimpft, gedroht oder bestraft wurde. Wir haben deutlich gemerkt, dass sich unsere Kinder für uns in eine falsche Richtung entwickeln und haben viel in unserer Erziehung verändert.

Seitdem wir nicht mehr bedürfnisorientiert erziehen, hat sich unser Alltag dramatisch gewandelt. Unser Familienleben ist deutlich ruhiger, entspannter und schöner geworden. Konflikte sind seltener, die Geschwisterbeziehung hat sich deutlich verbessert. Unsere Kinder sind ruhiger, verantwortungsbewusster, emphatischer – und wir sind klarer, ohne laut werden zu müssen. Endlich können wir die Zeit mit den Kindern wirklich genießen. Dem Ideal einer gewaltfreien Erziehung sind wir ebenfalls deutlich näher gekommen.

In dieser Folge haben wir eure Fragen aufgegriffen – Situationen aus dem Alltag, bei denen ihr wissen wolltet, wie wir damit umgehen würden. Wir erzählen offen, wie wir früher nach der bedürfnisorientierten Erziehung reagiert haben – und was wir heute anders machen, mit der kooperativen Haltung, die für uns so viel verändert hat.

Dabei zeigen wir, welche konkreten Werkzeuge uns helfen, in typischen Alltagssituationen wirksam, klar und gleichzeitig gewaltfrei zu handeln – und warum wir überzeugt sind, dass dieser Weg nicht nur möglich, sondern auch heilsam ist – für alle Beteiligten.

Die Meta Analyse zum Picky Eating: Wolstenholme, H., Kelly, C., Hennessy, M. et al. Childhood fussy/picky eating behaviours: a systematic review and synthesis of qualitative studies. Int J Behav Nutr Phys Act 17, 2 (2020). https://doi.org/10.1186/s12966-019-0899-x

Intro & Outro made by Finn Kleffmann

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